Jonas Deichmanns Triathlon rund um Deutschland:
Die Berge bereits im Blick

Nach der nahezu unerträglichen Hitze der vergangenen Tage hat es für Jonas Deichmann etwas Abkühlung von oben gegeben. Am Ende des Tages meinte es Petrus vielleicht etwas zu gut mit ihm, aber davon ließ sich Deichmann die Laune bei Etappe 23 nicht vermiesen.

Es war der erste richtige Regentag auf der Jonas Deichmanns Triathlon rund um Deutschland. Der Morgen begann zunächst mit der Erkenntnis, dass er den Kampf mit den Moskitos in der Nacht erneut deutlich verloren hat. „Ich war total zerstochen und alles hat gejuckt“, sagt er. Die ersten Kilometer des Tages am Fluss entlang hatte der Extremsportler Begleitung einer Triathletin, die für ein ganzes Stück auf der Reise in den Süden dabei war. „Das war total schön und ich hatte auch keinerlei Probleme mit dem linken Fuß.“ Nach 27 Kilometern stand dann die wohlverdiente und etwas längere Mittagspause an, bei der er in einem Café neue Energie tankte.

Suche nach einem trockenen Schlafplatz am Abend

Auf der zweiten Tagesetappe begann es dann ordentlich zu regnen. Das schlechte Wetter begleitete Deichmann bis in die Abendstunden als er in Bad Reichenhall ankam. Motivationsspritze bei den etwas schlechteren Bedingungen war den ganzen Tag über immer wieder der Blick in die Ferne, wo die Alpen nahezu mit jedem Schritt ein bisschen besser zu erkennen waren. „Ich habe jetzt hier noch einmal eingekauft. Mein größtes Problem ist, dass meine Sachen nass sind und ich auf jeden Fall einen Unterschlupf brauche. Die Vorhersagen sind auch nicht allzu gut“, sagt Deichmann. Bei Kilometer 42, kurz vor dem Ende des Tages, wurde er ihm auf der Navigationsapp ein Rastplatz mit einer kleinen überdachten Hütte angezeigt. „Da gehe ich jetzt mal hin und hoffe, dass ich da übernachten kann. Ansonsten hab ich ein kleines Problem mit dem Regen“, sagt er. Wenige Kilometer später wurde er dann fündig. Eine überdachter Rastplatz für Wanderer bot ihm den nötigen Schutz vor dem Regen und gewährleistete eine trockene Nacht.

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Unterschlupf für die Nacht . Zum Ende der 23. Etappe ist Deichmann auf der Suche nach einem trockenen Schlafplatz fündig geworden.

Jonas Deichmann berichtet auf tri-mag.de regelmäßig in Tagebuchform von seinem Abenteuer. Per Livetracker ist seine Route über seine Website jonasdeichmann.com zu verfolgen. “Der Tracker sendet alle fünf Minuten meine Position. Wer ein Stück der Strecke mit mir zusammen Radfahren oder Laufen möchte, kann das gern tun. Ich freue mich über Begleitung”, so Deichmann.

Alle Tagebucheinträge von Jonas Deichmann

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